Deutschkurse für Asylbewerber seit zwei Jahren


Die ersten Asylbewerber, nigerianische Frauen mit ihren Kindern und pakistanische Männer, sind Anfang 2012 in das Haus Burghalde eingezogen. Der Asylkreis Alpirsbach, unter der Federführung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde und der Neuapostolischen Kirche, hat sich von Anfang an der Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Gambia und Somalia, angenommen. Für die Integration, so wurde ihnen immer wieder deutlich gemacht, ist die deutsche Sprache unerlässlich. Zunächst hat Irmgard Hettich-Sherchan die Flüchtlinge unterrichtet. Vor zwei Jahren gehörten Helmut Held und Thomas Schmitt  zu den Personen, die sich spontan bereit erklärten, Deutschkurse anzubieten. Zunächst wurde an einigen Tagen abwechselnd Deutschunterricht durchgeführt. Nachdem einige Familien aus Afghanistan in das Gebäude in der Kreuzgasse eingezogen sind, wurde dort der Unterricht fortgesetzt. In den Sommerferien beteiligten sich, jeweils an zwei Tagen in der Woche, 15 bis 20 Personen, darunter auch einige schulpflichtige Kinder. Bei schönem Wetter wurde auch auf der Terrasse oder an einem anderen schattigen Platz unterrichtet. Im Herbst begann dann ein täglicher Sprachunterricht im ehem. Brenner-Kindergarten, sodass sich die Anzahl der Teilnehmer verringerte. Seit einem Jahr bieten nun Thomas Schmitt und Helmut Held den Unterricht am Samstagvormittag an. Daran  beteiligen sich einige Flüchtlinge, die dankbar sind,  durch den „Einzelunterricht“ die Möglichkeit zu haben, ihre Kenntnisse zu verbessern und zu vertiefen. Seit Anfang Januar wird drei Personen, die seit zwei Jahren am Kurs teilgenommen haben, ein zusätzlicher Unterricht, der auf die Bedürfnisse der fortgeschrittenen Teilnehmer ausgerichtet ist, angeboten. Inzwischen haben einige „Schüler“ eine Lehre begonnen oder absolvieren ein Praktikum. Thomas Schmitt und Helmut Held werden auch künftig den Unterricht anbieten. 

Deutschunterricht im FreienUnterricht in geselliger Runde